Hypnosetherapie

In der hypnotischen Trance  kann über die angeleitete intensive Wahrnehmung der Innenbilder und Gefühle die Aufmerksamkeit gelenkt werden. Dabei können  übersehene Erfahrungen, Verhaltens-möglichkeiten und positive Haltungen aktiviert  und biografisch bedingte Blockaden, früh angelegte Bewältigungsstrategien oder Traumata überwunden werden. Die veränderte Vorstellung wird dabei zur inneren Realität. In Trance wird auch die Fähigkeit gesteigert, auf eigene körperliche Vorgänge stärker einzuwirken und sich den Heilungsprozess bildhaft vorzustellen. Durch intensives Wiedererleben der Ressourcen oder der vorgestellten Problem-lösung und den Transfer in den Alltag können aktuelle schwierige Situationen anders wahrgenommen und bewältigt werden.

In all diesen Vorgängen kann der eigene Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden und die eigene Leistungsfähigkeit erlebt werden. Dies
ist der Grund, warum die Hypnotherapie oft schnelle und nachhaltige Erfolge ermöglicht und das Verfahren in den vergangenen Jahren an Bedeutung  gewonnen hat.

Die therapeutische Nutzung positiver Lebenserfahrungen des Patienten wird auch mit Bezug auf den bekannten amerikanischen Hypnotherapeuten Milton Erickson als „Utilisation von Ressourcen“ bezeichnet. Die moderne Hypnotherapie gilt als ein ressourcenorientiertes psychotherapeutisches Verfahren. Dabei wird das im Patienten vorhandene Reservoir an positiven Erfahrungsmöglichkeiten, latenten Bewältigungsstrategien und eigenen Stärken mit hypnotischen Techniken aktiviert und zur Bewältigung körperlicher und psychischer Probleme genutzt.

 

Indikation

Seit 2006 ist Hypnotherapie in Deutschland offiziell als eine wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Methode anerkannt.

Besonders erfolgreich ist der therapeutische Einsatz der Hypnose bei allen Angst- und Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen, Essstörungen und Suchtverhalten, psychosomatischen Problemen wie Migräne, Schlafstörungen, Allergien, Neurodermitis u.a., somatoformen Störungen (Reizdarm), somatischen Leiden (Herpes, Warzen) und akutem Schmerz sowie chronischem Schmerz (z.B. Tumorerkrankungen, Arthritis).

Vermehrt wird die Hypnosetherapie eingesetzt zur adjuvanten Behandlung bei Autoimmunerkrankungen.

 

Weitere Informationen:

http://www.meg-tuebingen.de/1-hypnose-hypnoseforschung.htm

http://www.hypnose-kikh.de/content.php?m=3 HYPERLINK

 

Hypnosefähigkeit

Die Hyp­no­se­fähig­keit ist nor­mal­ver­teilt, d.h. es gibt nur we­nige Pa­ti­en­ten, die Hyp­nose nicht er­fah­ren kön­nen, und an­de­rer­seits nur we­ni­ge, die Hyp­nose be­son­ders gut er­fah­ren kön­nen, während die meisten Pa­ti­en­ten eine mitt­lere Hyp­no­se­fähig­keit ha­ben. Da eine mitt­lere Hyp­no­se­fähig­keit für eine hyp­no­se­-the­ra­peu­ti­sche Be­hand­lung völ­lig aus­reicht, kom­men die meis­ten Patienten für eine derartige Therapie in Frage.

Klinische Hypnose Pea Assmann
Keltenring 54
79199 Kirchzarten

Telefon: +49 (2104) 64 07 468

Email: assmann@hypnose-pa.de

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